Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
Seite
121
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einer Allegorie. 121

Z. 12s. Die Geschwäzigkeit ist in einer al-ten Sinschrift durch einen Specht angedeutet.^)

ß. 129. Das Glük hält in der einen Handein Steuerruder/ und in der andern ein Fruchthorn.Das Ruder bedeutet die Reichtümer, welche durchdie Schiffahrt kommen; den die Alten löseten dasRuder von ihren Schiffen ab, und hängeten es aufim Rauche/ wen der Herbst kam, und das Meerstürmisch wurde; das Ruderanlegen war eine Anzeigedes Frühlings. Daher sagt Hesiodus: „wen„Pandora nicht erschienen wäre, hätte man müßen„die Ruder beständig im Rauche hängen lassen, und„ die Arbeit der Ochsen und Esel wäre verloren„gewesen;" das ist: eS würde weder Schiffahrtnoch Akerbau getrieben worden sein/ welches diezwo Quelle» des Reichtums sind.^)

K. 130. Die Glük selig feit bildet auf Mün-zen ein Schif mit vollen Segeln;^) die Glükse-ligkeit der Zeiten vier Kinder/ welche die vierJahrszeiten vorstellen. 4)

§. Ein Grabmal kan, wo der Raummangelt/ blos durch eine Säule mit einem Gefäße«der Urne auf derselben angezeiget werden / wie einGrabmal war/ dessen Pausanias gedenket/5) undwie insgemein das Grab des PatrokluS auf ge-schnittenen Steinen angedeutet worden.'-) Ein schö-

1) 1.3. c. 12. epigr 17,

2) (!on5. He!»«. jiNroll. in He5iv6. c. 1». p. 26. eäit.i6o3. 4.

3) IIai'6uin. »um. pop. z>. 26^.

4) 1ri8tan. t. l. x.

6) 1^.9. 3o.^ Lvnt. t 9. x. 49. eäit.

6) ^Beschreib, d. geschnitt. Steine, 3Kl. 3 Abth.25S Nmn.)

Winckelman. 9. 6