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9 (1825)
Entstehung
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120
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Versuch

Wen dic Alten auf ihren Zeptern oder Stäben einenStorch schnizeteii/ und unten einen Hippopotamus,soll es andeuten, daß die Gewaltthätigkeit der Gerech-tigkeit unterworfen sei: 5) den bei den Ägyptern warder Hippopotamus ein Bild der Gewaltthätigkeit/und stand in dieser Bedeutung an dem Portieo ei-nes' Tempels zu Sais, weil man vorgab/ er tödeseinen Vater, und thu seiner Mutter Gewalt an. 2)Z. 126. Dic Geringschäzu ng war eine Hand/dic ein Schnipchcn schlägt/ wie es die Statue desSardauapaluS machte: anzudeuten/ daß das Le-ben nicht einmal ein Schnipchen werth sei/ ^) undeben dieses machet ein alter Satyr von Erzt in demherculanischen Musco. 4)

§. >27. Der Gesang und dessen Lieblichkeit istauf einem mörselförmigen Gefäße von Silber in ge-dachtem Musev/ wo die Vergötterung des HomeruSgebildet ist/ über der Figur desselben durch Schwänezwischen Blumenkränzen vorgestellet. 5)

1) 8cliol. ^v.^ v> iZZ^.

2) plulai'cli, ilv Is. et O;ir. lt. 7. p. 4Z6. cäit. K.elslv/I Vit.Isi^or. pliut. Lilil.

Z) pluwroli. üe lort. ^oral. 2. t. 7. z,. Z2g. eclil.

Reisig Lilien. 1.12. te.7. N.40. Denkmale, Num.16Z.Z

4) Schnivchen schlagen könte nur in dem FalleSiiibild dcr Geri n g schäz u n g sein, wen etwa eineHand einzeln auf einem geschnittenen Steine mit solcherGebärde sich finden sollte. Sardanavalus aber, einSchniochen schlagend, deßgleichen dcr Satyr von Erzt,darf nickt als Allegorie genommen werden, sondern istvielmehr der blos natürliche Ausdruk dcr Fröhlichkeit,die laut und ausgelassen zu werden anfangt, Ale per.

5) l 2 Band, 182- t8Z S.)