Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
Seite
119
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einer Allegorie.

eine Äussere sisiliche Erhebung der Haare ist/ und einwidriges Bild geben würde.

§. 12). Das Bild dcr Gelegenheit/ das ist/der Anwendung der sich uns anbietenden vortbcil-haften Umstände/ ist bckant. Insgemein ist die G e«legenheit eine weibliche Figur; Lyfippus aberhatte dieselbe zu Sieyon in Gestalt eines jungenKnaben gemachct/ welcher Flügel an den Füße»hatte/ und mit den äussersten Zehen auf einer Kugelstand; in dcr rechten Hand hielt derselbe einen blo-ßen Degen/ und in der linken einen Zaum/ au denSeiten des Hauptes hatte er lange Haare/ hintenaber gar keine, l)

§. 126. Die Gerechtigkeit/ eine Tochter^)und Beisizerin des JupiterS/^) ist in einigen Bil-dern auf Münzen bekant; eS ist aber insgemein nichtbemerket/ daß derselben auch Flügel gegeben worden.^)ES kail die Gerechtigkeit auch eine Palme hal-ten/ nnd wird ihr vor Alters beigeleget sein/ wie manauS angeführten Scribentcn schließen kan.5) Esmuß dieselbe auch mit einer Keule vorgestellet sein/welche ihr Euripides gibt/ und aus einigen An-zeigen anderer Scribenten scheinet dieselbe ein Augein der. Hand gehalten zu haben. <-) Ausserordentlichist eine Kornähre in dcr Hand dieser Figur,-?) aufden Überfluß/ welchen der Friede wirket/ zu deuten.

1) Hiinei'. ax. p. 604. 6.

2) conlra. ^-621.^

3) I^idan. orat. ^88«50i'. p. 1^)6. e6it. lautet, donk ?Iat.

I^eg. 1. p. 6^3. eclit. Las.

/,) 8op!ii8t. epist. penult. 42g.

5) ^0. 1.5. c. 6.

6) VII. 3i>^. 6. z?.6i6. e6it.

7) LrÄtosl-k. Lulaster. c. 9.