Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
Seite
118
Einzelbild herunterladen
 

118

Versuch

tcn einen Blumenkranz. Auf einem geschnittenenSteine ist dieselbe durch ein sizendeSKind abgebildet/welches in der rechten Hand eine Weintraube hält/und in der linken eine Ante/ welche vielleicht alsei» Wasservogel das Wasser vorstellen soll / und aufWein mit Waffer gemischet deutet; unter der Figurstehet das Wort

K. >21. Das Bild der Fruchtbarkeit sindMohnhäupter wegen der Menge ibreS SamenS; 2)eS deutet auch hierauf ein Stier und ein Gersten-korn auf Münzen der StadtPosidonia/ izo Pesto.^)K. 122. Der Frühling unter den vier GeniiSder JahrSzeiten auf einer erhobenen Arbeit im Pa-laste Mattei trägt in der einen Hand einen Blu-menstrauß/ und in der anderen ein junges Laiii/ weilin dieser Zeit die Schafe werfen. PlutarchuSführet als eine lächerliche Allegorie des Frühlingsdie Frösche an. Auf einer Begräbnißurne hältder Frühling/ als ein Kind/ in der einen Handeine Biene/ weil dieses die Zeit derselben ist/ undin der andern einen Pfau/ auf die Schöhnheit derBlumen in dieser ZabrSzeit zu deuten. 5)

K. 123. Die Furcht war vom PolygnotuSin feinem großen Gemälde zu DelphoS durch eineHand/ die eine Figur sich vor das Gesicht hielt/ aus-gedrüket. ÄschyluS gibt der Furcht den Beina-men die straubhaarige -?°/Z-?)/ welchesin der Furcht aber mehr ein inneres Gefühl/ als

>) 1. c. ji.

»2) IZusel). Lv-Ng> I> z. p, 6K.

3) Atl Ilei'acl. x. 5<i6. cons. n. iZ.

/,) lve »racul. l. 7. p. 5?5, keisk.Z

8) Loltüri koiu» sulicr. t. I. slla