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Versuch
§.96. Abgab«?,,: Erledigung derselben,(immuniti,»), wird auf Münzen der Städte/ diedieses Vorrecht geuoßen/ durch ein Pferd ans derWaide vorgestellet/ welches frei und sicher graset.')K, 97. Der Akc rbau/ als eine edle Beschäfti-gung der Seele, worin dieselbe vornehmlich Mußeund Nuhe zum Denken findet / ist auf einem ge-schnittenen Steine, in den Zeichnungen des bekan-ten Ghezzi in der vatikanischen Bibliothek/ in derPsyche abgebildet/ die sich auf eine Hake (biden«)stüzet.
§.V8. Der Adel findet sich zum erstenmale aufMünzen des Com moduS in einer stehenden weib-lichen Figur mit einem Spieße in der rechten Handvorgestellet.
chen, doch etwas größeren Figur sieht man im PalasteNiecardi zu Florein. Eine sogenante Diana Lu-cifer« stndet sich auch unter den Statuen des MuseiCavitolini. Das ihr rund um das Hauvt flatterndeGewand scheint au-f die Mondscheibe a»zusvielen> EineGrablamve bei Passeri Lct. 1. >. t!>b.gz.) zei-
get ste auf die Weise mit noch weit hinter ihr rundverbreitetem Gewände, fahrend auf einem mit zwei Pfer-den bcfxanten Wagen. Ei» geschnittener Stein, den derbekante Landschaftmaler Wutk >> besessen/ stellt schön ge>arbeitet eine über Berggipfel still wandelnde Dianadar. Meyer.
1) v .iill. num, Lolon. t> 2. x. 21, 66. Zig.
2) kluson. ap. sernl. L.j. p.Z^o.
3) tDenk ni a l e, Z?um. Z4.^>
4) Erledigung von Abgaben ist überhaupt eine be,denkliche Allegorie; auch fcheiut uns diefelbe durch dasgrasende Pferd auf Münzen keineswegs glüklich gelost.Dasselbe gilt von der weiblichen Figur, einen Svieszin der rechten Hand haltend, durch welche der Adel sollbedeutet werden. Ohne Inschrift bleibt ste unverständlich;