Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
Seite
100
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Versuch

Gratien wurde» neben der Venus gesezet/ dadurchanzuzeigen, daß eine der andern in der Liebe dieHand bieten solle, l) ES bat sich das Bild dieser Göt-tin aus einem erhobenen Werke in dem Museo des Du-ca Caraffa Noja zu Neavel erhalten/ welches Ve-nus und die Helena/ beide sizend/ und den Parisnebst einem geflügelten GeniuS/ oder die Liebe/steheud vorstellet/ mit beigefügten griechischen Namender Figuren/ den Genius ausgenommen. Aus einemCippo hinter der Helena sizet eine kleine Figur/ diemit der rechten Haud ihr Gewand/ welches über denKopf geworfen ist/ zurüknimt/ und über dem Ge-wände auf dem Haupte etwas einem ModiuS (x---^--3-°;) ähnliches' stehen hat; neben ihr sizet eineTaube/ über ihr siebet das Wort nisn. DiesesBild aber scheinet das Gebildete nicht deutlich genugauSzudrüken. 2)

K. Sl. N emesiS/ anch Adrastea genant,dieGöttin der Vergeltung guter und böser Handlungen/wird inSgemein mit einem Rade zu ihren Füßen/und mit einer Schleuder gebildet. Das Rad hatdieselbe/ als die Göttin des GlükS/ unter einemanderen Namen; und die Schleuder/ anzudeuten/daß sie die Missethäter von ferne erreichen könnet)so erscheinet dieselbe auf Münzen. AufgeschnittenenSteinen stehet sie mit vorwärts gesenktem Haupteund hält in der rechten Hand einen Zweig / und mitder linken ihr Gewand über der Brust/ aber etwasentfernt von derselben/ erhoben. Dieser gebogeneArm bildet das Maß von dem Ellenbogen bis an

1)- conjuAsI. iniuo.^

2) tD c n km a l e,. y?um. 115.^1

Z) Ilui'poci-Ät. v.

Luvnai'r. v8seiv. alc. Nhd. x. 22Z.