einer Allegorie.
„akend zu bilden/ war zuweilen zwischen ihnen undden drei Parcen/ welche sich wie jene auf einigenMünzen die HSinde geben, >) kein Unterschied/ alsdaß diese bekleidet sind. Zu EliS kielt eine vonden Gratien eine Nose/ die andere einen Spiel-knochen (tul.is) und die dritte einen Myrtenzweig: ^)die Nose und die Myrte/ als Zeichen der VenuS,deuten auf die Schönheit; der Knochen auf diespielende Jugend/ welche die unschuldige Gratiebesizet. Auf einem geschnittenen Steine/ welchenich in den alten Denkmalen^) beibringe/ sindnur zwo Gratien/ die der Venus die Haareauffezen/ und zwo Gratien waren den ältestenGriechen nur bekant. In ihrem Gefolge waren auchdie Göttinen der Jahrs'zeiten ('N?«-), welchen dieAthenienfer gekochtes 5) und nicht gebratenesFleisch zum Opfer brachten / um dieselben hierdurchallegorisch zu bitten/ die brennende/ schwüle Hizevon ihren Feldern abzuhalten. 6)
ß. 90. Die Göttin der Überredung/ Snada/Nx iZ-w- welche ebenfalls eine Gefolgin der VenuSist/ und von einigen für ihre Tochter gehalten wur-de/") war vom PhidiaS an der Base des Thronsdes olympischen Jupiters gearbeitet, wie die-selbe die Venus krönete,») und Pitho und die
1) Lpanliem. prcuv. reinir^. sur Ics Lesars 6elien, x. 5g.
2) Oneirocr. I> 2. c, 4g,
Z) pausan. I. 6. j^c> 24.Z
4) lN»M. Zl.Z
51 tg esötte neS.^
6) Lilien. I. 14. lc, 20. n.72.^
k>rocl. !ii liesiorZ. Zo.
L) kausan. I. 8. 1 i.Z