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9 (1825)
Entstehung
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einer Allegorie.

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der Kunst 1) von Vorstellung der Leidenschaftengesaget worden. Will man mit dem Ergözen dasLehren in der Kunst verbinden/ so gilt auch hier,was' jener Svartaner sagete: daß das Lehren sei/daS Gnte den Knaben angenehm zu machen;" denso wie das Auge sich von strahlenden Farben abwen-det/ und sich im Grünen erquiket/ eben so ist es auchmit dem Verstände. Die Kunst aber ist in ihrenBildern verschieden von der Dichtkunst/ und kan diefchreklich schonen Bilder/ die diese malet/ nicht mitVortheil ausführen. Die wüthende Nothwen-digkeit (sceva Necessit.is) des HoratiuS würde/also im Bilde vorgestellet, unser Gesicht abwenden/wie von dem Anblikc eines wüthenden Menschen/ unddie dichterische Zwietracht des PetroniuS ka»eben so wenig als die Gorgonen des ÄschyluS»nd die Teufeleien des MiltonS in der Ma-lerei erscheinen/ wovon man sich überzeugen kan durchdie Vorstellung / was solche Bilder des britischenDichters für eine Wirkung auf dem Theater machenwürden. Eben dieses gilt von der Beschreibung derWuth des Krieges beim VirgiliuS:

imjiius irilns

seclens arm», ei. cenium virirl,us olienis

teiAum uoclis, kroinit Iiorriclus ore cruento ;

und wen einige Erklärer desselben glaube»/ daß derDichter sein Absehen auf den vom ApelleS gema-lcten Krieg gehabt/ welches Werk AugustuS inseinem Foro aufstellen lassen, so ist dieses in seinerMaße zu verstehen. Bei späteren römischen Dichternfinden sich noch mehr Bilder/ die in der Malereinicht mit gutem Erfolge können ausgeführet wer-

t) l5V. ZK. §,lI. l. v. 296.