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Versuch
und über dieses den Kleounis selbst/ welcher sehrverwundet war und nicht gehen konte. DergleichenBilder finden sich nicht wenige. Ist aber die Ge-schichte zur Allegorie nicht von dieser Art/ und dieGesichtsbildung der Personen nicht bekant: so wirddie Vorstellung derselben/ wie das Begräbniß desPhocion / in einer Landschaft des ältern Poussin,schwer zu errathen sein. Von dem Gegentheile willich hier ein Exempel geben.
K. 6!). Da der Herr Cardinal Alexander Al-bani ein Zimmer des Palastes in seiner Villa vonRom nicht mit müßigen und leeren Landschaftenwollte ausmalen lasse»/ wurden in dasselbe Geschich-te»/ und zwar römische/ angebracht/ die vornehmlichauf das Landleben und auf große vollendete Gebäudedeuten können. Die Gemälde in den Landschaftenund Aussichten sind folgende. Das eine ist ScipioAsricanuS/ welcher in seiner Villa bei Liternnmam Meere von Räubern angefallen wurde/ die sichihm zu Füßen werfe»/ da er sie anredete; Scipioist aus verschiedenen Köpfen kentlich. Das zweiteist der Consul und Redner O.u in tus H orten sin s/wie er die Ahornbäume seiner Villa vor Rom mitWein begießet/ welches er alle Tage mit eigenerHand zu thunpflegete; das Brustbild mit dessen Na-men ist in eben dieser Villa. Das dritte Gemäldeist LuculluS/ bei welchem sich der große P o m-pejuS und Cicero des Morgens eben denselbenTag zum Essen einladcten / um jene» in Verwirrungzu sezen. Er ließ ihnen aber.wider ihr Erwartendie Wahl/ auf welchem seiner nahen Landhäuser eSihnen am gefälligsten sei; nnd da dasjenige/ welchesApollo hieß/ vorgeschlagen wurde/ that Lucul-
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les Nem. lies Insci-. t. 2. x. 61.