einer Allegorie.
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Bild der Widervergcltung mit gleichemMaße in einer ähnlichen Begebenheit sei». Vo»eben der Art ist die Begebenheit des edlen MessenierSLlristomeneS, dem der Preis in der Tapferkeit inder Schlacht bei Hthome, im ersten messenischc»Kriege/ welchen ihm Kleonnis -streitig machenwollte/ von dem Könige zuerkaiit wurde; der Preisbestand in der ganzen Rüstung acht von ihm erlegterSpartaner/ die er auf der Schulter davon trug,
l) DaS vorgeschlagene Bild von Widervergcltungwurde nur in dem Falle deutlich sein, wen die Geschichtec»k lisch/ d> i. in zivei zusammen gehörendenBildern, behandelt würde. Im erste» wäre Sinuisdarzustellen, wie er seine rohe Grausamkeit an Reisen-den verübt; in dem andern aber, wie Thesens undPirithous ihn aus eben die Weise bestrafen; den, dieBestrafung allein dargestellt, läßt den Sinnis erschei-nen, als ob er von den beiden Helden Unrecht erlitte;daher ist das erste Bild nothig, um, so zu sagen, dieSchuld vom Theseus und seinem Freunde weg ausden Sinnis zu wälzen, übrigens ist noch anzumerken,daß im Altertume verschiedene Sagen von der erwähntenBestrafung müßen gangbar gewesen sei»; so ist nämlichaus einer i» den Denkmalen unter Numero SS be-kaut gemachten Vase die That vorgestellt, wie Theseusste in Gesellschaft eines andern Helden, wahrscheinlichdes Pirithous, verrichtet, und an diese Sage oderBorstellung scheint der ?lutor auch hier vornehmlich ge-dacht zu haben. Nach dem Plutarchus aber, der ei-ner andern Sage folgt, soll allein Theseus den Sin-nis überwunden und bestraft haben , wie wir ebenfalls anseinem bemalten von Tifchbein (vol, >, uch. 6.) bekantgemachten, und von Bottiger (Griecki. Vasengem. 2Heft, S- lZ-i—t6Z.) treflich erläuterten Gesäße darge-stellt sehe».
Die Geschichte von Aristomenes dem Messenierscheint uns zur Darstellung überhaupt wenig tauglich,und am mindesten zu dem Zweke, zu welchen» der Amorste hier empfehlen will. A!e»er.