Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
Seite
32
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Z2

Versuch

gen gefchmnket worden/ abgebildet ist, lind man kan/wen ein dunkles und unbekanreS Bild zu erklärenvorkomt/ als' einen Grundsaz voraussehen/ daß manes iN der Zeit der Fabel, oder in der heroische»Geschichte zu suchen habe. ^) Der Grund, warumsich die Künstler der Alten auf solche Vorstellungenund Bilder eingeschränket, kan aus folgenden Wor-ten des HoratiuS genommen werden:

///neu?» t?ec/uci» i» actus,

§. 2>). Verschieden ist es mit öffentlichen Wer-ken römischer Geschichte/ wo entweder gegenwärtigeoder kurz vergangene Thaten und Begebenheiten vor-gestellet sind, oder andere aus der ältesten Geschich-te dieses Volks zurnkgerufen/ und auf ihren Denk-malen erneuert worden/ wie auf einem Medaglionedes AntoninuS PiuS der Augur N ä v ius/ wel-cher vor dem Könige TarquiniuS PrifcuS einenWezstein zerschneidet,^) und/ auf einem anderen Me-daglione eben dieses Kaisers,. H o r a t iu S Co c leS/der in der Tiber schwimmet.^) Also war auf einemalten Grabmale ausser Rom, ein Gallier von ei-nem römischen Reiter übermannet vorgestellet/^)und aus der neueren griechische» Geschichte waren dieauS dem Tempel deS Apollo zu DelphoS verjag-ten Gallier auf dem eine» Schlaze der Thüre» desTempels des Apollo auf dem Palatins in Elfenbein

5) lMa» sehe die Vorrede zu den Denkmalen,)

2) ^.(1 V. 123 iZv.

Z) Vaillant num. Imx. rnax. inod. p. 122.

4) Venuti Qum. Vutic. 2Z.

6) Zuelvti. in