einer Allegorie. 33
geschmzek/ auf dem andern Schlage aber die Fabelder Niobe. Ich bin aber demohngeachtet zweifel-haft über einen anderen Medaglione der älteren Fau-st i n a, auf welchen, Marcu 6 CoriolanuS an derSvize seines Heers wider die Römer fechtet/ nebstdessen Mutter/ Veturia/ und Frau, Volumina/die ihm mit ihren Kindern entgegengehen ; ich habe die-se Münze nicht gesehen/ aber auch Vaillant nicht/der sie anführet Es sind indessen auf verschie-denen römischen Münzen Bilder aus der griechischenFabelgeschichte/ wie These uS/ der Überwinder ei-nes CentaurS auf einem Medaglione KaisersAntoninuS PiuS. 2)
ß, Dieser bewiesenen Erfahrung zufolge ver-rarhen diejenigen / die in Erklärung erhobener Ar-beiten und geschnittener Steine ihre Zuflucht zurwahren Geschichte, und sonderlich zu der römischennehmen/ ihre geringe Einsicht. Ein unerfahrener Aus-leger alter Bilder machet aus dem Opfer der Po-lyxena an dem Grabe des Achilles eine Lucre-tia / und aus dem P >1 r r h u 6 einen T a r q u i n i u S;DiomedeS mit dem Haupte des Dolon ist beiihm Dolabella mit dem Haupte des Treboni-u S, eines von den Verfchwornen wider den JuliusCäsar. 5) Ein anderer erkläret den Streit desAchilles mit dem Agamemnon über die Bri-seiS/ auf der Begräbiilßurne Kaisers Alexander
1) properl. I. 2. eleg. 2Z. v. g.
2) 1^. e. i>. iZZ.
Z) x,. 126.
4) Scarfo. lVcschreil'. d. geschnitt. Steine, ZKI. Z Abth. 345 Num.1
5) cEl'endns. 2Z4Num.^I