Versuch
Z. 27. Die ältesten Künstler der Griechen ent-warfen ihre Bilder mehr nach der Deutung alswechselweise/ das ist: die Begriffe der Schön-heit wurden den sy m b o li sch en Vo r stel l u n ge nan denselben nachgesezet zu der Zeit/ da die Schön-heit noch nicht der höchste Endzwek ihrer Künstlerwar. Von dieser Art Allegorie war die Furchtmit einem Löweiikopfe/ auf dem Kasten des Cypfe-lus zu EliS/^) und ein Jupiter aus Holz/ wel-chen Sthenelus sollte aus Troja entführet habe»;dieser hatte ein drittes Auge auf der Stirne/anzudeuten/ daß er sehe/ was im Himmel/ aufder Erde und im Meere vorgehe/ und in Kretawar Jupiter ohne Ohren/ seine Herrschaft überalle Dinge, wie Plu tarchuS saget/^) odervielmehr seine A llw i sse n h ei t abzubilden/ als dernicht nöthig hat zu hören. In diesen Zeiten wur-de auch BakchuS mit dem Kopfe eines Ochsengebildet/und wie man aus einem Gesänge derEinwohner zu EliS urtheilen kail/ werden die Fi-guren desselben auch Ochsensüße gehabt haben. 5)Olympus, welchen Ma rsy aS die Musik gelehret/
k e, der Fall ist. Allein unser Autor las richtig :
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gens liegt in dieser Stelle die verblümte Redensart nicht,die Winckelman darin zu sehen meintet
1) ?Kusan, I. Z. >g,Z
2) Iil. I- 2. ^c, 24.^
3) Oo ls. ct s>sir. lt. 7. üvo. eilit.
IIiiZ. Lvllk. 1.2. c. 2. n, 7> I, l>> c. 7>
n. Zi.^I
Z) klutarcli. lljuirzt. Lrscc. idicl.