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9 (1825)
Entstehung
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28
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Versuch

lein Begriffe/ sondern auch Geschichten verfie-let/ welche schwer zu -cntivikcln sind/ wie dieses untervielen andern Fabeln an der von den Harpyen kanerkant werden.

Endlich da unter den Griechen die Weisheit an-fing menschlicher zu werde» / und sich mchrern mit-theilen wollte/ that sie die Deke hinweg/ unter wel-cher sie schwer zu erkennen war; sie blieb aber ver-kleidet/ doch ohne Verhüllung, so daß sie dem»/ wel-che sie suchten und betrachteten/ kcntlich war, und indieser Gestalt erscheinet sie bei den bekanten Dichtern/und HomeruS war ihr höchster Lehrer/ welches dereinzige AristarchuS unter den Alten dem Home-ruS abgesprochen hat. ^) Seine JliaS sollte einLehrbuch für Könige undNegenteN/ und seineOdys-se a ebendasselbe im häuslichen Leben sein; der Zorn desAchilles und die Abenteuer deS Ulysseö sindnur das Gewebe zur Einkleidung.^) Er verwandeltein sinliche Bilder die Betrachtung der Weisheit überdie menschlichen Leidenschaften/ und gab dadurchseinen Begriffen gleichsam einen Körper/ welchen erdurch reizende Bilder belebete. ES wäre zu wünschen/daß alle homerische Bilder siiilich und figürlichzu machen wären/ welches Verlangen mir erwächst/wen ich dessen M ercurius heimlich schleichen sehe/wie einen Westwind in den heissesten Tage»/ oderwie ein Nebel ziehet;4) und wen ich mir die JriS/welche die Göttin der Geburt zur Niederkunft derLatona geholet hatte/ nebst dieser/^) ungleichen die

>) Lalliei' t. 6. x>. 407.

2) in x.4». p. 614.

3) lDiese ?lb ficht des Dichters hat man sicher nur aus demN u; e n, den seine Epopöen haben können, gefolgert.Z

4) in v. 17.

5) llvinn. in v. 114.