c:.ier Allegorie.
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Bilder vorgestellet werden soll/ so ist die Allegorieder mehresten bekant/ und von alten und neuenScribenten berühret/ welche ich daher mit Stillschwei-gen übergehe; den die Absicht dieses Versuchs ist dieAllegorie der Grieche«/ deren Werke und ihre Nach-ahmung unserer Künstler Augenmerk sein soll.
ß. 26. Unter den Griechen wurde von den ältestenWeisen, nach Art der Ägypter/ die Wissenschaft indie Bildersprache eingekleidet/welches'das Wortausdrüket/2) und es verhüllete sich diesel-be/ wie die homerische Pallas/ in Nebel/ umsich schäzbar zu machen. Aus eben der Ursache be-dieneten sie sich nicht gemeiner AuSdrüke/ sondernsprachen gleichsam durch Räthsel/ und die Dicht-kunst selbst ist/ wie Plato saget/räthselhaft.Von dieser Art Bilder war der Jupiter des Or-pheuS/ welcher beide Geschlechter hatte: an-zudeuten/ daß er ein allgemeiner Vater sei;ja Pamphos/ ein Dichter fast von gleichem Al-ter/ stellet den Vater der Götter vor in Pfer-de mist gewikelt/4) vermuthlich anzuzeigen/ daß der-selbe allenthalben/ auch in der unwürdigsten Materie/zugegen sei. 5) In solche Räthsel wurden nicht al-
tAus Cafaubons Anmerkung folgt nicht/ daß
bedeute: Gedanken in die Bilderspracheeinkleiden; sondern daß -/» so
viel sei/ als , wie es
auch Polnbius und Plutarchus gebrauchen Z
3) >VIc>I>. 2. si. 231. cciil. Lasil. i53/j.
4) p. 6g3.
5) LNacki dem Gregor iuS von Naiianz (drst. !nli-ui. Z. p, 104.) wollre der Dichter die alles erzeu-gende Kraft Jupiters andeutenZ