Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
Seite
21
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einer Allegorie.

2:

der Alte»/ sonderlich der Grieche»/ undhernach von der Allegorie der neueren Scri-benten und Kunstler/ ungleichen von neuenBildern überhaupt gehandelt wird. ES hat als»dieses Kapitel zween Abschnitte.

Die Natur selbst ist die Lehrerin derAllegorie gewesen/ und diese Sprache scheinet ihr ei-gener als die nachher erfundenen Zeichen unsererGedanken; den sie ist wesentlich, und gibt ein wah-res Bild der Sachen/ welches in wenig Worten de»ältesten Sprachen gefunden wird/ und die Gedankenmalen/ ist unstreitig älter als dieselben schreiben/wie wir aus der Geschichte der Völker der alten undneuen Welt wissen. Einige bildliche Bciiennungeitsind Ländern und Gegenden von ihrer Gestalt gege-ben/) wie der älteste Namen der Hnsel Sardinien/Zchnusa l^"»-----)/ zeiget/ weil die ersten Schisfah-renden sich dieses Land als eine menschliche Fuß-sohle (IM? vorgestellet hatten;^) einige Vorge-birge in Sicilien und ein anderes in PontuS hießenWidderköpfe/ weil sie denselben ähnlich schienen, 'i)Zuweilen ist zweifelhaft, ob die Benennung oder dasZeichen der Sache älter fei/ wie an den Hörnern desOchsen im Thierkreise/ welche in Gestalt eineS grie-chischen ^ stehe»/ und genennet wurden/ weilsie auf Ncge» deutete» / weil sie auf unserm Hori-zont erscheinen.

K. 22. Die in Bildern redende Natur und dieSpuren von bildlichen Begriffen erkennet man sogarin dem Geschlechte der Worte/ welches die ersten Be-

2) lNiclmchr Fusziiapse.Z

Z) I. 10. 17.^

4) v. 90. »53. 312.