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Vorrede.
einander schlugen/ das ist: in alle Wege ihren Geg-ner zu überwältigen sucheteii/ welches das WortPankratiasteS sagen will/ und in eben dieser Be-deutung wurden dieselben genennet. >)Als PankratiasteS erhielt Pollux den Preis inden ersten pytbischen Spielen bei DelphoS/ und dadieser vornehmlich sich im Ringen hervorthat/ so wieKastor im Fahren: so ist "zu glauben/ daß jenerallein solche Ohren hatte/ und daß also mehrmal ge-dachte Statue auf dem Campidoglio Pollux viel-mehr als Kastor sei. Hier könten die beiden Rin-ger in der Galerie zu Florenz angeführet werden;eS ist aber aus den Köpfen derselben nichts zu schlie-ßen/ weil dieselben zwar alt sind, aber nicht zu denFiguren gehöre»/ wie man aus einem alten Kupferdieses Grupo ersiehet / welches/ ehe dasselbe ergänzetworden, gestochen ist/ mit dieser Unterschrift: Dieri n gen den Söhn e der Niobe; woraus ich schlie-ße/ daß dieses Werk nebst andern Figuren der Niobe/in der Villa MediciS/ an einem nnd ebendemselbenOrte gefunden worden. Den die Fabel saget/ daßeinige von den Söhnen der Niobe von den Pfeilendes Apollo erleget worden/ da sie sich auf der Pa-lästra im Ringen übeten. 2)
§. i l. Ich glanbe also daS Kenzeichen und denUnterschied der Köpfe der Pankratiasten von anderenRingern durch diese Bemerkung festgesezet zu ha-be»/ welches durch einige bisher nicht verstandene An-zeigen alter Scribenten kan erläutert werde» / so wiediese wechselweis durch jene Bemerkung Licht bekommen.
Z. 42. PhilostratnS, wen er seinem Prote-s ilaus^) eine Beschreibung der Gestalt des Hek-
>) ?>zt. p. 26g. eilit. Los. 16Z4.
2) W> d, K. ? B. 2K. 2S — Z0H.1
Z) lNicht dem Palam edes, wie Wi nckelm a lZ schriebt