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9 (1825)
Entstehung
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Vorrede.

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tlime/ in der Villa Albani, und eine dieser ähnli-che, aber noch nicht ergänzte Figur, bei gedachtemBildhauer; ungleichen ein jugendlicher Kopf einer be-stiiiitcn Person mit Blättern, wie es scheinet, vomPapelbanme, welche Weinblättern gleichen, und da-her ist dieser Kopf in der Beschreibung des Mu-sei Capitolini ein Bakchus genennet. Eben-daselbst ist mit solchen Ohren ein Kopf mit Tannen-laub bekränzt, welcher folglich von einer Statueeines Siegers in den isthmischen Spielen sein muß/wo ein solcher Kranz der Preis war.

§. 9. Ich schließe hieraus, da eine von gedach-ten Statuen der Dioskuren auf dem Campidoglio,als welche sich im Ringen berühmt gemachet, und da-her die gymnastischen Spiele in ihrem Schuze hat-ten, und der Ringer in der Villa MediciS, Oh-ren von gedachter Form haben: daß diese den Rin-gern eigen gewesen, und daß auch hieraus der Grundzu nehmen sei von eben solchen Ohren des Herku-les, welcher von den Mehresten für den Stifter derolympischen Spiele gehalten wird, und dieselben miteigenen Proben seiner Stärke und Geschiklichkcit ein-weihete.

Z. 10. Da aber die Statue eines Ringers vonschwarzem Marmor, mit einem Ölfläschchen in derHand in der Villa Albani, ungleichen eine erhobengearbeitete Figur eines andern Ringers, mit demSchabeisen (8trigilis) und mit dem Ölfläschchen, ineben der Villa, nicht Ohren von beschriebener Formhaben: so müßen diese nur besonderen Ringerneigen gewesen sein. Diese waren vermuthlich diePankratia sten, welche rungen und zugleich auf

1) l. tuv. 48.

2) Siebe im Z Kapitel Ringer. tDenkmale Numero

Sl. G. d. K. SB. 5 K. Z0Zl §,1