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Vorrede.
nen/ welche von neuem üöerarbeitet worden steste ri-c-lmmin-lte) entscheidet allezeit das Ohr. In demersten Falle zeuget eii? schönes Ohr von dem wah-ren Altertume; den die neueren Künstler habe» anKöpfe»/ die zu Ergänzung alter Statuen gemachetworden/ sich nicht die Mühe genommen/ das Ohr/wie die Alten tbaten/ auszuarbeiten/ da die Zeichnungdieses Theils eine der schwersten am ganzen mensch-lichen Körper ist; im zweiten Falle aber kan manaus dem Ohre sehen/ ob die übrige Arbeit im Ge-sichte mit dem alten Ohre übereinkomme.
ß. 7. Hier aber rede ich von einer besonderenForm der Ohren an einigen Statuen und Köpfen/sonderlich an den mehresten Köpfen des Herkules.Diese Ohren sind klein/ platt an den Kopf gedrüket/und der knorpliche Gang oder der Flügel des OhrS/und besonders derjenige Theil/ welcher AnthelitzHeisset/ ist wie bewachsen oder geschwollen / wodurchdie Ösnung des Ohrs enge wird/ und eS sind wieEinschnitte innerhalb an dem Nande der Ösnung.So gestaltete Ohren hat die Statue des Herkulesvon vergoldetem Erzte im Campidogliv/ eine Statuedesselben in der Villa MedieiS/ und eine andere imPalaste Mattei/ und von dessen Köpfe»/ einer imCampidogliv/ ein anderer in der Villa Albani/ zweieapna desselben in eben der Villa/ ein andererKopf bei dem Bildhauer Cavaceppi/ und einer/ wel-cher im Palaste Salviati war.
§.«. Eben solche Ohren hat eine von den bei-d en kolossalischen Statuen des Kastor und des Pol-lur auf dem Campidogliv/ (den der Kopf der anderenStatue ist neu,) und die Statue eines nakten Rin-gers in der Villa MediciS/ welcher von obenherÖl über sich ausgießet. Ferner haben so gestalteteObren eine junge heroische Statue mit ihrem eige-nen und einem der schönsten Köpft aus dem Alter-