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Vorrede.
Z. Z. Weil die Kunst mehr/ als bisher gesche-hen ist/ der Gelehrten/ ja selbst der AltertumSkündi-ger Absehen gewesen wäre/ würde die Allegorie ausden in neueren Zeiten entdeketen alten Werken nichrwenig erweitert worden sein. Es wurden aber/ daman vor zweihundert Jahren anfing/ doch nur ge-legentlich/ nach alten Schien in Rom zu gra-ben/ verstümmelte und mangelhafte Werke nicht ge-achtet/ und ohne weitere Untersuchung zu Kalk ver-brant, welches Unglük sogar ziemlich erhaltene großeWerke betraf/ von denen Pirro Ligorio in sei-nen Handschriften in der vatieanischen Bibliothekverschiedene namhaft machet. Die Gelehrten warenauch nur aufmerksam auf dasjenige/ wo die Gelehr-samkeit offenbar war/ und das Licht/ welches aus Be-trachtung der Kunst entstehen kaii/ ging ihnen nichtauf.
Z. Ich spreche indessen niemanden die Hof-nung ab/ an bekanten Werken der alten Kunst neueBemerkungen auch zur Allegorie zu machen; dieseaber sind nur in scheinbaren Kleinigkeiten zu finden,über welche der Liebhaber und der Künstler selbst hin-wegzusehen pflegt. Zwo von solchen Bemerkungen/und zwar über die Ohren an alten Köpfen, die ichhier mittheile, können zu ähnlichen BetrachtungenGelegenheit geben, und die zwote könte zur Allego-rie dienen.
§.,5. Die erste Bemerkung betrift ein ver-meineteS Kenzeichen der Köpfe von GöttineN ans denOhren, welche der gelehrte Buonarroti gemachetzu haben glaubete.^) Dieser Mau, welcher mehr alsandere vor ihm über Werke der alten Kunst, insbe-sondere wo eS auf Gelehrsamkeit ankomt, eine sorg-fältige Untersuchung gemachet, sezet als untrüglich, r
i) Osserv. sopra alc. »5^.