Vorrede.
Z. i. Ä^it keiner meiner Schriften bitt ich furchtsa-mer gewesen/ als mit dieser/ hervorzutreten/weil ichmeine Absicht nicht erreichen können / und befürchte/ dieErwartung derselben ^nicht^ erfüllet zu haben; den ichkaii kein Repertorium liefern auf alle Fälle für die-jenigen/ welche allegorische Bilder suche»/ sondernich gebe/ waS ich von alten und von einigen neue-ren Bildern gefunden/ und eine Anleitung/ andereaus alten Nachrichten zu ziehen.
In Absicht der Bilder aus Schriften und ausanderen Denkmalen der Alten glaube ich das Mög-lichste geleistet zu haben/ und so unvollständig die-se Samlung auch geachtet würde/ kau dieselbe die-jenigen/ die zugleich mit mir an Ausführung einesähnlichen Unternehmens gedacht haben/ unterrichten/daß es schwer sei/ etwas Vollständiges zu geben : undaus diesem Grunde habe ich nicht länger anstehenwollen zu erscheinen. Diejenigen/ welche sich zeiti-ger/ als eS mir gelungen ist/ in dieses Feld wagenkönnen/ das ist/ welche anch in dieser Absicht alleund jede alte Scribente» lese»/ werden daS/ wasvon mir übergangen wordeil/ hinzuthun.
5- 2. Der zuverläßigste Weg/ unbekante allegori-sche Bilder zu finden/ ist die Entdekung alter Denk-male; es erfordert aber Zeit/ bis sich viele von den-selben gesammelt haben/ und folglich bleibet die Be-reicherung der Allegorie aus noch nicht entdeketeirSchäzen für unsere Nachkommen.