6Z0 Geschichte der Kunst.
ein anderer Degen, auf dem angeführeten erhobenenWerke deSTelephus im Palaste Nuspoli/ hat denKnopf in Gestalt eines Adlerkopfs'.
K. 31. Besonders wäre zu merken der Schild derPallas auf einer Münze/ die in Lucanien geprägetist / und auf einer anderen Münze der Stadt Philadel--pbia/^) wen derselbe/ so wie in der Zeichnung dieserMünzen die Linien/ die sich an der innern Seite desSchildes kreuzweis durchschneiden/ ^anzudeuten schei-nen^ inwendig gefüttert ist. Ich weiß nickt/ ob derBildhauer Adam zu PariS/ welcher die Statue einerPallas unter den übrig gebliebenen Trümmern derSamlung des CardinalS Polignac ergänzet/ undderselben einen solchen nach Art eines Polsters ge-fütterten Schild gegeben/ Nachricht von diesen Mün-zen gehabt hat. Gewiß ist/ daß die Bildhauer vonvier oben angeführeten großen erhobenen Werken/ ineiner Galerie des königlichen Schlosses zu Turin/der Pallas aus eigenem Dünkel dergleichen Schildgegeben haben/ ohne andere Gründe anzuführen/ alsweil es besser stehe.
§. 32. ES können auch die römischen l »sces alsWaffen betrachtet und angemerket werden/ daß dasBeil an denselben mit einem Überzüge bekleidet ge-
z) «!u t. I. pl. 6. n. Zo. t. 2. pl.
Z4. n. 65.
Ein Sckild, welche»' allenfalls gefüttert kaii gedachtWerden, wen anders die inwendige Vefezung nicht blosaus Bändern oder Binden bestellt, um nach jeder Rich-tung eingreifen zu können, ist unter Numero 7l derAbbildungen, und cbendafelbst ein anderer, an wel-chem das Futter noch deutlicher erfcheint. Beide Schildebefinden sich auf bemalte» antiken Vafen , dieWilbelinTischbein bekaiit gemacht hat, eine in der <üo>Iec!ion>vk klngravingü lroni oacient Vases, t> 4, die andere infeinem Homer nach Antiken: Menelsus, tad. 5, x>2S. Meyer.