Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
429
Einzelbild herunterladen
 

6 Buch, Z Kap.

Beine offen waren; von dieser Art/an einer uraltensardinischen Figur eines Soldaten von Erzt/ istoben gehandelt worden.

§. 30. Die kaiserlichen Statuen sind mit einemDegen unter der Achsel vorgestellet/ auch wen die-selben völlig nakcnd sind/ und alsden die Kaiser gleich-sam in vergötterter Gestalt zeigen sollen. Ausser demKriege aber trugen die Kaiser so wenig als Andereeinen Degen/ und Galba/ welcher mitten in Romeinen Degen über die Achsel hängete/ erwekete vielMurren wider sich. Die gewöhnliche Länge einesDegens/ welcher unter der linken Achsel hing/ warnicht viel über drei Palme/ wie man am deutlichstenan einem Degen siehet/ welcher in der Villa Mat-tei an einer übrig gebliebenen schön gearbeitetenStiize von einer Statue hänget/ worauf ein Paluda-mcutum geworfen ist: die Scheide desselben ist zweenPalme und drei Zolle lang. Das untere Ende derScheide der mehresten alten Degen ist ein halb run-der platter Knopf/ und hieß der Pilz; vondessen Form, -t) Wie ein Pilz pfleget auch inSgemeinder Knopf des GrifS an den Degen gestaltet zu sei»/welchen ich an zween Degen verschieden geformt be-merket habe. Der eine Degen/ welchen Agamem-non auf der irrig so genanten Bcgräbnifiurue deSAlexander SeveruS im Campidoglio hält/ hatanstatt des gewöhnlichen Knopfs einen Widderkopfz

abgebildet i» Scultui-e llella Villa kiaciana, xarl. I.sla»2. Z. n. ii. Meyer.

iunter Nunievo der Abbilduȟen>Z

2) lZ B. 4K. 45§.Z

3) Xipiüiin. in (-ulli. i>. 165.

4) Nerociot. I. Z. c. 64.