6 Buch/Z Kap. äli
des Mißverständnisses einiger Übersezer alter Seri-beuten zu geben/ da wo jene geglaubet haben/ daßvon einem Mantel die Rede sei. Ich wurde auf-merksam hierauf/ da ich sah/ daß CafaubonuSdas Wort für den Mantel genommen, wen
PolybiuS saget/ daßAratuS mit denen/ die ihmdie Stadt Cynetha verrathen wollten/ ausgemachethabe/ daß einer von diesen zum Zeichen der Aus-führung/ sich zeigen sollte auf einem Hügel vor derStadt / und zwar welches jener gelehrete
Ausleger mit gegeben/ da er/ wie ich glau-
be/ uinic-ltus hätte sagen sollen. Den es war ver-muthlich ungewöhnlicher/ohne Mantel/ als mit dem-selben aus der Stadt gehen; dieses Zeichen abererforderte etwas Ausserordentliches. Das Wortmuß allezeit gleichbedeutend mit der lunicader Römer verstanden werden; und im Griechischen
.) ?ol>l>, I. 9. p, 555.
Der Autor irret hier ohne Zweifel. heißt oft
so Viel als xislliuiu. (I_.ucian. in n. il. Oe
con<lucÜ5, n. 25. Oivcl. Lic. I. 4. Z. ZÜ.
<le re vcst. pari. 2. I. 4. c. 2.) Auch war das Pal«jium keine ungewöhnliche, sondern die gemeineTracht der Griechen, r 8>c, 1. ,g. z. g.) unge-wöhnlicher war es mit dem Pallium aus dein Landeals in der Stadt zu gehen. Es ist daher wahrschein-lich/ daß der Mitverfchworne desAratus das Palliumtrug, um von ferne keiitlicher zu sein und nicht mitirgend einem Hirten verwechselt zu werden, da die Hir-ten enge und kurze Kleider trugen. Polybius erzähltauck, daß diese Vorsichtsmaßregel nicht ausreichte, weilzufällig ein Bürger, Besizer einer Schafherde, welcheda ivaidete, wo Aratus sich aufhielt, aus der Stadtdahin kam und vom Aratus sür den gehalten wurde,welcher das Zeichen geben sollte, weil er auch ergekleidet war. Und gewiß ist es glaublicher, daß dieserBürger den städtischen Anzug trug, als die einfacheTuuica. Fea u. Meyer.