Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
407
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6 Buch, 3 Kap.

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ben, die ChlamyS und^) Luyipen zu trage»/" des-sen Gleichgültigkeit im Glüke und in der Niedrigkeitanzudeuten/') In Athen war die CblamyS auch ei-ne Tacht jimger Leute, aber derjenigen, die vomachtzehen.ten bis zwanzigsten Jahre die Wachen in derStadt versehen mußten, und sich also zum Kriegevorbereiteten.^) ES war dieser ihr Mantel in altenZeiten schwarz, biF ihnen der reiche Redner Hero-des AttieuS zu HadrianusZeiteneine weisse Chla-myS gab.^) In den Gemälden des alten vatica Ni-schen Terentius ist indessen die ChlamyS fastallen Jünglingen von freier Geburt als eine allge-meine Tracht derselben gegeben worden. Die Män-tel der Krieger pffegeten inwendig zotticht und mirFraußen zu sein: ^7-^5,, um warm zu halten»§. 8. Von der ChlamyS ist zu unterscheiden ein an-derer kurzer Mantel, genant, welcher nichtauf der einen Schulter angeheftet, sondern unigele-get und abgenommen über die Achsel geworfen wur-de, so wie in warmen Ländern der Pöbel das aus-gezogene Camisol zu tragen pfleget. Diese Art vonkurzem Mantel wird beim AristophaneS demOrestes gegeben,?) und dieser junge Held trägt

4) tVesser hieße es: sowohl als.ü

2) VivA. I^ört. 1.2. Sl-A-N. 67. tortitncZ.

zi. 33o. 7. x. 3o6. eäit. Tieislv.) lüslor,

crit. I. 2. e. 3. Z. 3. p. 536. Fea.

Z) n 44.

An dieser Stelle wird richtiger fiir

gelesen. Des Autors Behauvrung wird bestätigt durchP 0 llur. (^. 10. c. 36. 8ex;m. 164.) Fea u. Meyc r,Oneirocril. I. c. 56.

5) VIi>1o8trQt. vit. 8vs»!Ü8t. I. 2. c. 1. n. 5. 55o.

6) in p. 510. ^c. 28.)

7) ^v. v. 711.

Es ist daselbst ein Kleiderdieb mit Namen O r est es.Siebelis.