4o6 Geschichte der Kunst.
Mänteln aber waren zwo Arten / der kürzere/ wel-cher theils theile und bei denNömern ^»Iuil!>menluin genennet wurde/ »nd derlängere nnd gewöhnliche Mantel.
§. 7. Die ChlamyS war nach dem Strabomel>r oval als rund / und überhaupt eine Tracht de-rer/ die zu Felde dieneten; es bedeket dieselbedie linke Achsel/ und war auf der rechte» Achsel zu-sammengehänget/ und kurz/ um leichter zu gehen.Daß dieser Mantel oval oder rund geschnitten gewe-sen / siehet man deutlich an mehr als einer Statue/am deutlichsten aber an einer Statue über Lebens-größe in dem päbstlichen Garten auf dem Q.>.lninalc.Es ist daher dieser Mantel den heroischen Figurengegeben/und syflderllch dem Kastor und dem Pol«lux eigen/ doch so/ daß diese denselben über beideAchseln gezogen und auf der Brust zusammengeknü-vfet tragen / welche Weise aus dem Allanus beimSuidas als ein Abzeichen der Dioskuren angege-ben wird:
„UV so wie in meineli Denkmalen des'
Altertums erkläret worden.^) In dieser Absichtsagete Plato zum Aristippus! „Dir ist gege-
>) pvNux, I. 7. c. >3. sczzm. 46. I. 10. Ü<>KM> 62. iZg.iZg. >64. >>7. scgiu.47. 57. 61. 67. Meyer.
?.) 1^.2, p. >79— lüo.
Strabo redet/ indem er den westliche» Theil Britan-niens mit der Horm der Chlam»s vergleicht/ von der.gewöhnlichen Chlamns/ deren »ntcrer Theil die Ge-sialt eines Halbkreises mit zwei Eke»/ eine i'ür jede Seite/haben mußte/ nnd welcher oben auf gleiche Weise in ei-nem Halbkr^se geschnitten,war/ alier gerader. (Lvus, Nu-llen. >Ie rc v<>sl. I. 2. c. 7. k'ci'izr. <Io rc vcst.c. Zg.) F e a.
Z) v.
l! Th. 2/. K. ^