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jcmin-ai-, nennet. 1) Diese Binden geben ttur bis andie Hälfte des Schenkels/ und sind daselbst mit Schnü-ren festgebunden. Aber auch dieses wurde für eineWeichlichkeit gehalten: diese wirst Cicero deßhalbdem PompejuS vor, welcher dergleichen trug.Solche Binden/ um die Lenden geleget/ waren zuTrojans Zeiten unter dem gemeinen Volke nochnicht üblich: an den Bildnissen dieses Kaisers andem constantini schen Bogen siehet man dieSchenkel bis unter das Knie bekleidet. Die Ho-sen der barbarischen Völker sind mit den Strümpfenaus einem Stüke/ und unter die Knöchel des Fu-ßes durch die Riemen der Sohlen gebunden. DieStrümpfe wurden nachher in spätern Zeiten von denHosen abgeschnitten/ und hierin lieget der Grunddes deutschen Wortes Strumpf/welches etwas Ab-gestuzteS bedeutet/ wie Eckhar t dieses in dem e b-nerischen Kle i no d i en kä stl e i n zeiget. Mi-chael Angelo hat sich also wider die alte Kleider-tracht an seinem MoseS vergangen/ da er demsel-ben Strümpfe unter die Hosen gezogen gegeben/ sodaß diese unter den Knieen gebunden sind.
§. 6. Über das Unterkleid schlugen die Griecheneinen Mantel und die Römer ihre Toga; von
1) In ^ugu>>t, c. g2. et Osüiiul-. ail I>. I.
2) Llc. ücl I. 2. fpist. Z.
Der Vorwurf trift nicht sowohl die Sck> e» kelbind e,die er wegen eines Geschwürs trage» mnkte, als viel-mehr die blendend weisse Farbe derselbe». übri<gens galten solche Binde»/ wen man sie ansser einemkrankhaften Zustand trug, allerdings in Rom für einZeichen von Weichlichkeit. I. >i. c. Z> In. 144/I
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