Geschichte der Kunst.
eellotti^), wie auch im anderen Figuren desselbenauf erhobenen Arbeiten und auf geschnittenen Stei-nen siehet; wie auf zwei solchen Werken/ die dessenEntführung der Helena vorstellen/ von welchendas eine im Palaste Spada/ das andere in derVilla Ludovisi befindlich ist. Eben daher ist Cy-bele als eine phrygische Gottheit allezeit mit solchenÄrmeln gebildet/ wie fich am deutlichsten an der er-hoben gearbeiteten Figur derselben 'im Campidogliozeiget.^) Aus eben dem Grunde/ und um iu derZsiS eine ausländische und fremde Göttin abzubil-den/ ist dieselbe nebst derCybele die einzige unterallen Göttinen/ die enge und lange Ärmel hat. NachArt der Phrygier pflegen auch die Figuren/ welchebarbarische Völker anzeigen solle»/ die Arme mit en-gen Ärmeln bekleidet zu haben/ und wen Sueto-niuS von einer Qci-msnica redet/ scheinet ereinen Nok mit Ärmeln verstanden zu haben. Ge-wiß ist/ daß das Unterkleid der Römer in älterenZeiten keine Ärmel hatte, y Auf einer gereiften
vaticanische Museum. (Aus. ?io - OIi'm. t. 2. tav, Z7.)Visconti meint diese Figur sei eine Nachahmung derim Altertume so berühmten Bronze des Euphranor-Me » e r-
j) Dir'er bat kein Gewand mit Ärmeln, und hätte folglichhier nicht angesührt werde» sollen, übrigens stellt dieseStatue wahrscheinlicher den Gau»medcs/ als Parisvor, wie oben sZ B. Z K. t0 §. N oreZ dem Viskontizusolge erinnert worden. Meuer.
2) lDenkmale, 1 Tl>. 2 Abth> t K. 8 Num.Z
Ist Fea zusolge ein ?l rchigalIus; V. 2 K. .^7 §.^I,und Zoega. (Ln^siriliovi, t. 1. ^.9).) nent ste eineObervriesterin der Cvbele. Me»er.
Z) Suetoll. in Ovruii. c. Wie haltbarste Lesart ist toFa