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4 (1825)
Entstehung
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400
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4oo Geschichte der Kunst.

und gewafnet waren/ hießen sie beim Plutarchus

Z. Eigentlich war das Unterkleid ein Rok mitÄrmel»/ welcher über den Kopf geworfen wurde,und wen derselbe nicht nnfgeschürzet war / bis andie Waden herunterging. Die Form eines Unter-kleides oder der Weste stehet man am deutlichsten anoben gedachter Figur des Priesters der Cybele indem Museo des Herrn Browne zu London; es be-stehet dasselbe aus zwei lang vicrekichten Stüken Tuch/die auf beiden Seiten zusammengenähet sind/ sodaß sogar die Nath deutlich angezeiget worden. DenArm durchzusteken/ ist eine Öfnnng gelassen/ und wasvon den Achseln herunterfällt bis an den halbenOberarm/ machet gleichsam einen abgestuzetenÄrmel.ES war jedoch auch eine Art von Unterkleide mitÄrmeln üblich/ die nicht weit von der Achsel herun-ter und nur bis auf die Hälfte des Oberarms reichen,wie man an der schönen senarorischen Statue in derVilla Negroni siehet;^) solche Kleider hießen da-her gestumpsete Ärmel: x-x-L-«. Eben sokurze Ärmel hat auch eine weibliche Figur auf einemherculanischen Gemälde/ und andere Figuren diesesGeschlechts."!) An mänlichen griechischen oder römi-schen Figuren/ die theatralischen ausgenommen, kanich mich nicht entsinnen Unterkleider mit engen Är-

1) lr> I.ucuII. p. ?o>.

2) Der Autor spricht liier von dem ehemals sogenantenMarius, der ie;o richtiger Menandros heißt, undim vaticanischen Museo ist. (Aus. ?io-LIen>. t, Z, ti»r.i5. x, ik 19.) Me>>«r.

Z) Lerv. gll Vii 'F. t. 9. V. 6»5. Lalmas. in l'er»

tuU. <Ie patlio, p. 100.

4) pittur« «I'Lrcol. t. 4. tav. 16. t. Z. lav. 6l. t. 4. tav.ZA- 4>-