6 Buch/ 2 Kap.
397
Meng6;>) dergleichen Ninge um die Beine tragennoch izo die Weiber in den Morgenländern -)
K. 19. Ausserordentlich ist eine kleine Gloke/ wel-che die komische Muse auf einigen erhobenen Wer-ken in dem Palaste Matt ei und in dem Museo desCollegii Nomani um den Hals auf der Brust hän-gen hat. Ich weiß nicht/ ob durch die Gloke dieFeldmuse oder die Hirtenpoesie/ weil unterden Hirten die Komödie ihren Ursprung nahm, sollangedeutet werden/ in Absicht etwa auf die Gloken,die dem Viehe/ sonderlich in ZtalieN/ um den Halsgehänget werden. Hier kan der Gebrauch der Glo-kcn bei den Bakchanten berühret werden/ weilman auf zwo Begräbnißurnen / von denen die einein dem Garten der Farnesina stelzet/ an mänli-chen bekleideten Bakch anten drei bis vier Reihendergleichen Gloken auf der Brust hängen siehet/ undeben solche Gloken sind mit Klangbeken und mitThyrsiS vorgestellet auf vier ähnlichen erhobenen Ar-beiten in der Villa Negroni.
1) Ninge um die Veine bemerkt man auch an dem schla-fende» Hermaphroditen/ der nebst andern bak-chi scheu Figuren auswendig auf einer schönen SchaleVon Marmor in der Villa Albani erhoben gearbeitetist, (Zoega, Laszirilievi, tav> 72,) Mei>er.
2) Hunt, Oissert, 011 tluz xrovcrl,. ok. Laloni. ^> »Z.