Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
396
Einzelbild herunterladen
 

396 Geschichte der Kunst.

§. 58. Es hatten auch die Beine ihren Schmuk,welches ein Ring oder Band ist/ so über den Knö-cheln lieget, und den Figuren der Bakchanteneigen war.') Dieser Ring hat weniger oder mehrReifen. Man siehet diese sogenanten Per«seelidesoder Bänder um dieBcine,^) an der weiblichenFigur auf dem Steine, welcher den TheseuS vor-stellet, die erschlagene La ja im Arme haltend, und esfinden sich dieselben zuweilen in fünf Reifen, wie umdas rechte Bein an ein paar Victorien auf einemGefäße von gebranter Erde, in dem Museo Herrn

rin vorstellt Lassli'iüevi, tav. Ig.) und an ci>

»er lebensgroßen weiblichen Statue, welche vor etwazwanzig Jahren in Rom ergänzt, und später »ach Eng-land geführt worden. M e» er.

Unter Numero 64 der Abbildungen findet mand ie Brust nebst der Halskette dieser Figur. Me»er.

r) Linnc^ii ^aillccta, t. Z. p. 44. n. Z i. v. 2.

Luiclas, V.

Goldene oder mit Perlen besezte Fußsvangen oder Fuß-bänder/ welche um die Knöchel gelegt wurden, waren i»früheren Zeiten kein gewöhnlicher Sckmuk der römischenlind griechischen Matronen, sondern öftesten nur vonLiberrinen und gegen die Männer gefälligen Frauen ge-tragen zu werden, (plin >. Z3. c. z. scct r2.) Me»er.

Zu den Zeiten des Clemens Alerandrinusscheint dieser Schmuk unter den Frauen gemein gewese nzu sein, (p-oilag. I. 2. c. I I. p. 244.) Fe a.

v. 5 i. ?euon. L.ilvric. c. 67. p 3ZZ. Meyer.

3) sDenkmale, Numero S7.Z

Eine der vortreslichsten vertieften Arbeiten, die ehe-mals im farnesi scheu Museo zu Neapel war, und iezodem Graven Lambcrg in Wien gehöre» soll. Meuev.