6 Buch, 2 Kap. 3S3
Figuren haben zuweilen ein dopelteS Band oder Dia-dema / wie die oft angeführte Leukothea in derVilla Albani, welche um die Haare ein rundesSeil geleget hat/ und dasselbe ist nicht gebunden,sondern hinten einigemal unter einander gestckct;das andere Band/ als das eigentliche Diadem»/ istbreit / und lieget über den Haarwachs auf der Stir-ne. Zuweilen waren die Hauptbinden mit Edelstei-nen besezet.
Z. 17. Um die Arme wurden als eine ZierdeArmbänder geleget/ die insgemein die Gestalt einer
Um das hohe Diadema der kolossalen ludovififchenJuno liegt eine Schnur großer Perlen, wie man un-ter Numero 4S. ->. der Abbildungen sieht, und win-det «ich durch die hinter den Ohren herunter Hangendenlangen Haarloken. Laja, auf einem schönen geschnitte-nen Steine, welchen derAutor im §, IS, dieses KavitelSansübrt, und in den Denkmalen unter Numero S7erklärt, hat eine Schnur Perlen unter dem Haarwuchse»in, die Stirn liegen, und auf eben die Weise mit ei-nem, Edelsteine vorstellenden Stirnbande geschmükt siehtman in der Villa Albani die schön gearbeitete Maskedes bärtigen oder indischen Bakchus.
wv. 17-) Ein Kovs von Marmor über Le-bensgröße in der florentinischen Galerie, der für dasBildniß des Constantinus Magnus'gehalten wird,hat eine Hauvtbinde, die eine Reihe großer Edelsteine,von zwei Reihen Perlen eingefaßt, vorstellt. An einemschönen Kovfe des Augnstus im Batican ist durch da?Schloß oder Heft des Lorbeerkranzes über der Stirnei» Medaqlion oder eine Gemme vorgestellt, mit demProstlbildnisse des Julius Cäsar pio-LIem.
t. 6. tav, 4<>,), und an einem kolossalen Brusthilde desTraianus im Museo Cavitolino ist der Eichen-kran; ebenfalls über der Stirne mit einem Hest oderMedaglion geziert, worauf ein Adler gearbeitet ist.Me >> c r.