Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
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394
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394 Geschichte der Kunst.

Schlange Wen/ und einige sind ein rundes Band/welches sich mit zween Schsangenköpfen schließet/ sowie auch der Gürtel der Krieger gestaltet war:

Lslteus et Aemiili aeoiiLS.

Von solchen Armbändern finden sich verschiedene vonGolde und Erzt in dem herculanischen Museo undin dem Museo des Collegii Romani. Es lieget die-ser Zierat theils um den Oberarm/ wie an den bei-den schlafenden Nymphen im Vaticano und in derVilla Medicis/ welche daher für eine Kleopa-tra angenommen und beschrieben worden: und diesesind die eigentlichen Armbänder; theils liegen sie überden Knöcheln der Hand/ wo eine von den angefüh-reten K a r yati de n in der Villa Negroni dasselbein vier Umkreisen hat/ und heissen von

der K n ö ch e l; auch zum

Unterschied der andere»/ die um den Arm gelegetwurden / und ->Pk^ hießen. -) Anstatt

dieser schlangenförmigen Armbänder sind den Bak-chanten zuweilen wirkliche Schlangen gegeben.ES finden sich auch Armbänder wie eine gedreheteBinde gemachet/ die s-xc-,-?---! hieße»/^) wie man esan einer Figur in der Villa Albani siehet. Be-sonders zu merken ist/ daß die römische» ConsnlS/die i» Rom triumphirend einzogen/ auch Armbänderzu tragen pflegeten.5) Diesen Schmuk aber hat we-

>) 1. 3. v. 19p.

2) ?vIIuX) I. 5. c. 16. 99. v. c.^e/5.

In8ti-. exist. 40. x. 9)1.

2) ^Denkmale, 2 Th. 33 K. 6 §.?

4) Pollux, I. 5. c. 16. 98. Fea.

'^ivkn. k^rl^olin. c!e ariuillis. AbMldUtt^ett VonArnnpanaen qibtCttylus. (Il.ecuei1, t. 5. x>I. 9Z. u. 3. 7.) Meyer.

5) 2!onar. I. 7. c. 21,