6 Buch/2 Kap. ZLs
lich bei Witwen ihre beständige Trauer anzeigete,wie an der Klytämneftra und der Hekuba;>)auch Kinder schnitten sich die Haare ab über denTod ihres Vaters/ wie wir von der Elektra unddemOrefteS wissen,-) und an beiden Statuen inder Villa Ludovisi sehen, von welchen ich im Fol-genden reden werde. Nicht weniger findet sich/daß eifersüchtige Männer die Haare ihrer Frauenabschnitten, theils zur Strafe der geäusserten Lieb-äugelung gegen Andere, theils um sie dadurch zunöthigen, zu Hause zu sizen. Auf Münzen undauf Gemälden finden sich weibliche, auch göttlicheKöpfe mit einem Neze bedeket, welches noch izo dieTracht der Weiber in Italien im Hause ift; es hießeine solche Art Hauben , und ich habe
davon an einem anderen Orte geredet 5) Als etwasBesonderes ift eine Statue der Venus anzumerken/deren Haare unter einem Neze gebunden gewesen
1) klui-Ipiil. lplng, in v. i/jZg. v. 27g. 47g.
v. 109Z. 11Z4. 1240.
2) 16. LIeetr. V. >og. 14g. 241. 3Z3. üxigr. Lr. ox. 6'Or-ville, 412.
Z) lt B. Z K. 2?
Dieses Gruvv war sonst unkn' dem D?amen Pavirt-u§ und seine Mutter bekaiit; einige haben auchden Hivvolntus und die Phädrk darin erkennenwollen Me» e r
S) tB e schr ei b. d. geschnitt. Steine, 4 Kl. 1 Abth,47 Nun,.)
Eine solche Nezhaulie, oder der südli-
chen Evroväcrinen, welche Wal r cheinlich mit der c!>-lunticii der alten Romerinen eines ist, steht man ausdem Kovse der Leneri'vielcrin in der al d0 l> ran dini-schen H 0 chzei t. (L»»s. n- V. puüux,
I. 7. c. Z3. 1)2. Luirl. v. ??!ei'er