6 Buch/2 Kap. 3«L
einen Knauf, und zwar an dem Hintertheile desHaupts/vermittelst einer Nestnadel herumgeivikclt/l)die aber an ihren Figuren nicht sichtbar gemachetist/ und mit einer solchen Einfalt des HaarpuzeStrat allezeit die erste und vornehmste weibliche Per-son in den griechischen Trauerspielen auf. Eineeinzige römische Figur findet sich beim Montfau-con, an deren Kopfe man jene Nadel siehet; '') eSist aber keine Nadel/ die Haare ordentlich in Lokenzu legen : ac»s ^iscriminalis, wie dieser Gelehrtemeinet. Bei Weibern lieget dieser Knauf gegendas Hintcrthcil des Kopfs zu.
HeiMagna» lniiscell. NIINIM. t. I. t!>I>. Z3—42.) mitdem Name» um die Figur her, oder auch un-
ter ihr. (Alntteo nie. (Ii 'I .i-
runlo, j'. 12. i» reg. Ncrcul. mu5 Tn. tak.
coi»n>. purt. >. c. 4. ^ocl. I>. p. 99.) Ein Mail ZUPferde ist auf der Rnk feite der Miinze vorgestellt;allein weder in den Von Magnan, noch in den vonMazzocchi (I. c. p. >>Z.) beigebrachten Miinzen, nochin den von mir beobackiteten, stellt man die Haare aufdem Wirbel in einem Schovfe gebunden. Vielleichtwar es ein Fehler der Zeichnung, wen sie auf irgendeiner Münze alfo erschienen. Fea.
1) pauüQN. I. I. c. 22.
2) 8ca!iger poet. I. I. c. >4-
3) Lupi I. t. 3. la 4.
Man steht auch eine solche Nadel an einem Kopsein der groizherzoglickien Galerie, der in Kupfer gestochenlst bei Guafco (ilellll l>rnc>lrici, n. >?. p. 4S.), wazugleich mannigfaltige Formen dieser Nestnadeln tti>gebracht sind. Fea.
Mehrere solche Nestnadeln aus dem Altertume, das auchin solche» Kleinigkeiten den Sin für Schönheit beurkun-det/ haben stch bis aus unsere Zeiten erhalten. Vier be-sonders große und schöne neiit der Autor selbst im 2Bande, S. tSS; »och anderer gedenken Caylus (N,<-
Wimkeimaik. 4. .17