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4 (1825)
Entstehung
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Geschichte der Kunst.

ßen/ daß die griechischen Gewänder des älterenStyls jenen ähnlich gewesen sein werden. In ebendiesem Style ist eine Diana auf einem geschnitte-nen Steine/ mit dem Namen des Künstlers ttkior,gekleidet: die Schreibart des Namens sezet diesenHejus^) in die älteren Zeiten. Wir finden nochan Figuren aus der besten Zeit der Kunst den Man-tel in platte Falten geleget / welches an einer Pal-las auf Alexanders des Großen Münzen deut-lich ist; daher solche Falten allein keine Zeichen desältesten StylS find/ wofür fie insgemein genommenwerden. ?) In dem höchsten und schönen Style wur-den die Falten mehr in Bogen gesenket/ und weilman die Mannigfaltigkeit suchete, wurden die Fal-ten gebrochen/ aber wie Zweige/ die aus einemStamme ausgehen/ und sie haben alle einen sanftenSchwung. Die höchste erdenkliche Verschiedenheitund Zierlichkeit in Gewändern kan, von den Gemäl-den auf Gefäßen als von Zeichnungen anzufangen/bis in dem härtesten Steine/ dem Porphyr/ nichtohne Verwunderung betrachtet werden. An großenGewändern beobachtete man/ die Falten in verei-nigten Haufen zu halten/ in welcher großen Art derMantel der Niobe/ das schönste Gewand aus demganzen Altertume, ein Muster sein kan. An dieBekleidung derselben/ nämlich der Mutter/ hatein neuerer Künstler/ in seinen Betrachtungen überdie Bildhauerei/ nicht gedacht/ wen er vorgibt/ daßin den Gewändern der Niobe eine Monotoniehersche/ und daß die Falten ohne Verständniß in

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2) Solcke Fianrcn mit vlatten Falten aus Münze» ansder besten Zeit der Kunst/oder auch auf Münzen svätererZeiten, sind Nachahmungen von Kunstwerken des altenStyls. Meyer-