Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
374
Einzelbild herunterladen
 

z?4 ^ Geschichte der Kunst.

ganze Schuhe/ theils Sohlen. Jene siebet manan vielen Figuren auf herculanischcn Gemälden/wo sie zuweilen gelb sind/ so wie sie Venus hatteauf einem Gemälde in den Bädern deS Tituö/Hund wie dieselben die Perser trugen. ^ Auch anweiblichen Statuen in Marmor siehet man ganzeSchuhe/ wie an der Niobe/ welche leztere nichtrund/ wie jene/ vorne zulaufen/ sondern breitlichsind. 5) Die untergebundenen Sohlen sind mehren-theilS einen Finger dik/ und bestehen aus mehr alseiner Sohle; zuweilen waren deren fünf zusammen-genähet/ wie durch eben so viel Einschnitte an denSohlen der einen schönen Pallas in der Villa Al-

t) Die Schuhe sind vorn geschlossen und hinten offen, nachArt unserer Pantoffel», wie man in den bereu la ni,scheu Gemälde» (t. i. wv. 2Z.) sieht. Ein solcherSchuh hieß bei den Griechen ««»n-ix, bei den Römer»crcplcia, wegen des Geräusches, das er beim Gehe»verursacht, übrigens unterscheidet der Autor hier ganzrichtig die eigentlichen Schuhe, die den ganze»Fuß, oft auch die Knöchel bis an die Wade bedekten,und oder i/'n-c-khießen, Von den San-

dale», den blos geschnürte» Bän d ersch u h en, üulese,die nur die Fußsohle» dekre», mit Rieme» und Bänder»oberhalb geschnürt wurde», und die Zehen und ober»Theile des Fußes frei ließen. I. >Z. c. 21.

Lalniasii not!« l'ertull. lle pallio, ZL6.<!v culce», c. 16.) Mever.

2) ?ittui-e <Z'I5rco>^no, t. 4 tl>v. /,2. I>, Igg. Hierher ge-hört auch die Stelle des Eurivides in seiner Jphi-ge 11 ia in Aulis (v 1042.), wo man liefet von

»lur einer hetrurischen Vase habe» di«

^ Furie» S6iuhe von vi 0 leter Farbe, (Lous. vcmx-swr. Ltruv. tali. L6.) Wi » ckelma >1.

3) bsi'tuli, pitturo tav. 6.

I^rZ. v. L62.

Z) lNumero der Abbildungen.Z