Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
373
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6 Buch/ 2 Kap.

in der Villa Alb ani. i) Diese scheinet aus ihremAnzüge Pallas zu sein/ als welche diesem Heldenallezeit beistand, und mit dem Hute könte es Pal-las auf der Jagd/ oder die Jägerin sein/weil sie sich, wie KallimachuS und AristideSbemerken, -) auch an der Jagd belustigte: den dieseFigur stehet neben dem Herkules, wo er den Hirschdes Gebirges Taygete einholet. ES war ausserdemder Hut eine Tracht, die den Priesterinen der CereSeigen war. H Das, was uns ein Korb scheinet aufden Köpfen der Karyatiden in der Villa Negroni,kan vielleicht eine Tracht in gewissen Gegenden vonGriechenland gewesen sein; den die Weiber in Ägyp-ten tragen noch izo etwas jenem ähnliches auf demHaupte. 4)

Z. 6. Der Anzug weiblicher Füße sind theils

t) tDenkmale, Numero 65.Z

Die angeführte Figur mit dem Hute hält V i scv n t>(Aus. pio-LIem t p, gz. not.) für eine Diana;der Autor in den Denkmalen (t Tl>. 25 K.) füreine Pallas, die den Herkules bei seinen Arbeitenunterstüzt; und endlich Zoega (Lassirilievi, t. 2. p> gg.)für eine Nvmphe. Beiläufig ist zu erinnern, daß aufeben der grossen Schale eine mänliche, vom Herkulesan der Hand geführte Figur das Haupt ebenfalls mit einemHute bedekt hat. Der Autor (>><-'.) glaubt in ihr denThefeus vorgestellt, der vom Herkules aus dein Ha-des befreit wurde, und Zvega stimt diefer Erklärunghei. Me»er.

2) ir> ?olla6. V. g>. Ltat. Iliekaick. I. z.

v. 24Z, ^risticj, orat. min. t. 1. p. 14.

3) IV'i'tuII. clil.' c. 4. n. 3.

Er sagt nur, daß die Weiber in Ägttpten einenSchleier auf dem Haupte tragen, welcher über das Ge-sicht falle. Fea,