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batti, angedeutet worden; und diese Sohle ist zweenFinder dik. Die aus vier Sohlen bestanden, hie-ßen <zu!><Zli5olc!i!, Zu Verfertigung der Sohle schei-net man Korkvolz genommen zu haben, weil es leichtist/ und keine Feuchtigkeit an sich ziehet, welches Holzauch in spätern Zeiten zu diesem Gebrauch gedienethat, daher es den deutschen Namen Pantoffel-Holz bekommen. 2) Bon oben und unten war dieSohle mit Leder beleget, welches über das Holz ineinem Rande hervortritt, wie es stch an einer kleinenPallas von Erzt zeiget, die sich gleichfalls in derVilla Albani befindet. In Italien tragen noch izoeinige Nonnen Sohlen von Korkholze. Von dieserArt flnd die Sohlen einer Pallas über Lebensgrößein der Villa Ludovisi, deren Meister AntiochuSaus Athen ist; es sind nämlich dieselben drei Fingerbreit hoch, und haben umher drei verschiedene Reihen
II I» der sogenantcn aldobrandin!scheu Hochzeitist an der weibliche» Figur, welche Salbe in eine Mu-schel gießt, sogar die Nath der auf einander geheftetenSohlen deutlich angegeben. Meyer.
3) Man kent diesen Gebrauch bei den Alten besondersaus einer Stelle des Dichters Aleris (L>en>.
I. z. c. 2. p, 256. princ.) und aus AthenänS(I. lZ. c.Z. i>- 2ZZ, wo man zugleich erfahrt, daß die Frauensolche Sohlen trugen, um größer zu scheinen. Pli-ni us (> >6 c, ö. sect' >?.) erzählt, daß die Frauenim Winter Sohlen aus Korkholz zu tragen pflegten,wahrscheinlich um sich gegen die Nässe uud den Kothzu sichern. Bei Pollur (I. 7. c 22. segm .92.) lesenwir, daß die Tyrrhenier eine vier Finger dike hölzerneSohle trugen, mit vergoldeten Ziiemen, »ach ?Irt derSandalen, u»d daß Phidias also seine M i n e r v abeschuhte. Visconti glaubt (Mus. I^io-LI«.,«. t. >.p. 5i. ti>v. 26.) daß die Veschuhung einer Urania vondieser Gattung sein könne. Fea.