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Geschichte der Kunst.
trugen die Weiber einen thessalifche» Hut/ welcherden Strohhüten der Weiber in Tofcana/ die einensehr niedrigen Kopf haben/ ähnlich ist; und insge-mein waren die Hüle der Alten weiß/ wie sich aufverschiedenen geinalcten Gefäßen zeiget, l) Mit ei-nem solchen Hute fnhrete Sophokles die jüngsteTochter des OdipuS/ Zsmene/ auf/ da sie ausTheben nach Athen ihrem Vater nachgereiset war:^)und eine Amazone zu Pferde im Streit mit zweenKriegern / auf einem irdenen Gefäße gemalet/in der Samlung alter Gefäßer Herrn MengS/ hatdiesen Hut / aber auf die Schulter herunter gewor-fen. Es trägt ihn die Figur der Stadt Hyrkania/auf dem in dem Versuche der Allegorie erkläre-ten Basamente zuPozzuoli; >) ferner eine Figur/ dieauf einem Felsen sizet, erhoben gearbeitet, in derVilla Negroni/ und eine stehende Figur unter denArbeiten des HerknleS auf einer großen Schalevon Marmor von funfzehen Palmen im Durchmesser/
1) ?.trur. rc>A. tüli. Z2.
Die Figur auf dem liier zum Beweise augcsiihrtenGefäne ist keine weibliche, sondern ei» junger nak-ter Held; wir hielten es deßwegen nicht für über!flüssig, sunter Numero 60 der Abbildungen) die Fi-gur einer Amazone mit vom Hauvte auf den Rükcn ge-sunkenen Hute »ach Millin (l^inlurez <I>! Vases illlt.t. 1 pl. 6>.) beizubringen. ?Z!e»er.
2) Lulon. v. Zi^.
In dem Fragmente des Kallimachus tt, 1. x.4g>.) wird auch eines Huts gedacht, wo zugleich über dieStelle des Sophokles Mehreres beigebracht ist. M e»er.
Z) N. 4 K. 2i, wo dieser Amazone, als im Streitsmit einem Krieger, und dieses ohne Zweifel richtiger,gedacht wird.)
4) l§. 4Z.Z