Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
371
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6 Buch, 2 Kap.

ren auf hcrculanischen Gemälden eine besondere Dekedes Hauptes von demselben hinterwärts herunter.

§. 3. Den betageten Weibern ist eine Art vonHaube eigen / von welcher man sich aus derienigenStatue in dem Museo Capitolino, die unterdem »«gegründeten Namen einer Präfiea gehet/einen Begrif machen kan: ich glaube hingegen, essei Hekuba, die ihr Haupt in die Höhe gerichtethat, als wen sie ihren Enkel Astyanax von denMauern von Troja stürzen sähe. ?) Der Grund vondieser Meinung ist auf der einen Seite/ weil auf allenDenkmalen der alten Fabelgeschichte nebst den Figurender Ammen: wie die von der Phädra/ derAl-cestiS/ der Töchter der Niobe n. s. f. sind/^)Hekuba die einzige betagete Frau ist; auf der an-dern Seite/ weil dieselbe allezeit mit einer ähnlichenHaube bezeichnet ist. Eine ähnliche Haube siehet manjedoch auch der Figur einer jungen Bakchante aufeiner großen runden Schale von Marmor gegeben/die in dem dritten Bande meiner Denkmale er-scheinen wird; ->) eS ist auch mit einem solchen Tuchebedeket eine junge und schöne tragische Larve in demPalaste Albani/5) ungleichen eine andere solcheLarve in dem Palaste Laneellvtti/ wie nicht we-niger die N » m phe O n o n e/ des Paris erste Liebste/auf einem erhobenen Werke der Villa Ludovisi.K. In der Sonne aber/ oder auf der Reise

21 !>Ius. d.ipitol, t, z, tak,k2.

Z) pittui'e, »nücli. t.'ik. 6.

4) IDer dritte Band ist nickt erschienen. Man findet dieSckale bei Zoega lön^ii-ili-.'vi. l>>v> 7172.) abaebil-dct/ die B akcka nti n allein unter Numero 5S der Ab-bildungen zu dieser Aussabe.Z

5) sunter den Abbildungen Numero 5?,Z