6 Buch, 1 Kap. 256
§. 25. An den mehresten Mäntel»/ an Etatuensowohl als an Figuren auf geschnittenen Steinen,beiderlei Geschlechts, sind nur zwei Quästchen sicht-bar, weil die anderen durch den Wurf des Man-tels verdeket sind; oft zeigen sich deren drei, wiean einer ZsiS im hetrurischen Styl gearbeitet, aneinem Äsknlapius, beide in Lebensgröße, und andem Mercurius auf einem der zween schönenLeuchter von Marmor, alle drei im Palaste Bar-berini. Alle vier Ouästchen aber sind an ebenso viel Zipfeln sichtbar an dem Mantel einer vonzwo ähnlichen hetrurischen Figuren in Lebensgröße,im gedachten Palaste, an einer Statue mit demKopfe des Augustus im Palaste Conti, und ander tragischen Muse Melpomene, auf der ange-führeten Begräbnißurne in der Villa Matlei. Die-se Quästchen hängen offenbar an keinen Eken, undder Mantel tan keine Eken haben, weil, wen der-selbe im Vierek geschnitten wäre, die geschlängeltenFalten, weiche anfallen Seiten fallen, nicht tön-ten geworfen werden; eben solche Falten werfen dieMäntel hctrurischer Figuren, so daß dieselben folg-lich eben die Form müßen gedabt haben.
verzierenden Hohreliess beigebracht, wo das weite Ge-wand der Figur offenbar eine ekichte Gestalt hat. M eye r.
1) Jezo im Museo Pio - Clementino> A! e»e r.
LMan vergleiche 5 V. t K> IS
2) Dieser Stelle ist in der ersten Ausgabe S. 20<. nochbeigefügt: „ ?s wird dieses deutlich durch das über die„ Vorrede gesezete Kuvser. " Die wiener Herausgeberhaben diese Worte hier und noch anderwärts aufgenom-men/ ohne daß ein Kupfer über der Norrede in ihrerAusgabe steht. Mever.
lEine bessere Abbildung des über der Vorrede zur erstenAusgabe angebrachten Vasreliefs findet man unter Nume.ro?S bei Zoega, und deren Wiederholung unter Numero50Z der Abbildungen zu dieser Ausgabe. Das Werkistnbrigcns nicht hetru risch, sondern altgriechisch.Z