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4 (1825)
Entstehung
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354
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364 Geschichte der Kunst.

einlassen/ und ich begnüge mich/ jene der von mir an-gegebenen fform gemäß zu verstehen. Die mehrestenStellen der Alten reden überhaupt von vierekichtenMäntel»/ welches aber keine Schwierigkeit veranlas-set/ wen nicht Eken/ das' ist: ein in vier rechteWinkel geschnittenes Tuch/ sondern ein Mantel vonvier Zipfeln verstanden wird / welche sich nach ebenso viel angenäheten kleinen O.uästchen im Zusam-mennehmen oder im Anlegen warfen.

Z) Unbedingt zu behaupte,«/ daß die Alten sich niemals desMantels in Quadrat form bedient, »lochten wohlAppianus <>.5. (Ie K^II. civ. p. 677.)/ Athenäus(I. Ä, c. 14. n 49-)' Petronius p 4go.)/

Tertullianns (<!>.'p!>II. c. 1.) und andere alte Auto-ren, welche in bestimten Ausdrüken von vierekichten Män-teln rede»/ nicht verstatten. Die gegebene Erklärungaber, um die Stellen der Alten ihr anzupassen/ ist un-genügend und verträgt sich mit dem Sprachgebrauch«nicht. Vielleicht hatten die Alten nach den verschiedenenZeiten und Völkern runde und vierekichte Mäntel. InItalien bedienen sich noch beut zu Tage einige Landlenteeines vierekichten Mantels/ welcher ans einem einzigenStiike groben Tuchs besteht/ ohne alle Natb und nurmit zwei Schnüren versehen/ um ihn im Nothfälle zuschließen. Amor et ti.

1,ens, I.L c»5Mme, I. 2. cluip. l. p, Z4. z?. Zg, Fe a.

Es fehlt nicht an Beispielen/ wo der Mantel augen-scheinlich als ekicht vorgestellt ist: an der Statue desMena » dr 0 s in der Villa Negr 0 » i / daii im Museodes Vaticans; am fvgenanten Ser tu s von Chäro-nea f^VIus. pio- (^IN. i. Z. t.iv. i5. »6.); an derfogenanten Pallas von Velletri tMuü, k>,inx. xarI^eronville, livruis. 2(>.) und an der erhöbet! gear-beiteten Figur der Iuuo auf dem eine» der ba r beri ni-schen Leuchte r. ''Mus. ?>o - LI^ni. t. 4. t>iv, Z. Z umdieses augenscheinlicher zu mache»/ ist uttter Numero56 der Abbildungen Äskulapius von einem/die Vorderseite des Palastes der Villa Norghefe