Z5<i Geschichte der Kunst.
haben keinen Gürtel: an der irrig sogenanten far-ne fischen Flor«/ oder vielmehr einer von denHören ist derselbe auf den Unterleib schlaf herun-tergesunken;') Antiope/ die Mutter des Amphi-on und ZetheuS/ in eben diesem Palaste/ undeine Statue an dem Palaste der Villa Medieis?)haben den Gürtel um die Hüften liegen/ so wieÄongus seine Nymphen beschreibet. ^) OhneGürtel sind einige Bakchanten auf Gemälden,^inMarmor und auf geschnittenen Steinen/5) theilsihre wohllüstige Weichlichkeit/ so wie Bakchus oh-ne Gürtel ist/ anzudeuten; theils weil im Tanzenund Springen der Leib durch keinen Gürtel geschnüretsein will; daher auch die bloße Stellung einigerverstümmelten weiblichen Figuren ohne Gürtel unsdieselben als Bakchanten anzeiget; eine von sol-chen ist in der Villa Albani. Die Figuren undStatuen der Tänzerinen sind insgemein ohne Gürtel/ ^und ihr leichtes Gewand ist nicht gebunden wederunter der Brust/ noch über die Hüften/ wie ichoben in den Bemerkungen über die Action berührethabe/ 6) und eben dieses ist von den mehresten Fi-guren der Bakchanten zu sagen/ welche tanzendoder in gewaltsamen Bewegungen gebildet sind. Un-terdessen fand sich vor Alters eine Statue einer
IZ Im SB. 2 K. t7§. will der Autor i» ihr die Eratooder Terpsichore vermuthen. Meyer.
2) Mnter den Abbildungen Numero 55,1
/j) pillui-c ä'TreoI. t. I. tav. Zi.
S) Weschrei b. d. geschnttt. Steine 2 Al. 15 Abth.1577 Nmncro.Z
e) B. 5 K. 3 §.z