6 Buch/ 1 Kap. 3^9
St. Peter, und andere neuere Bildhauer ihrenweiblichen Figuren gegeben haben.
§. 17. Der Nok findet sich niemals weder untenherum/ noch sonst mit Fransten besezet, welchesich erinnere zur Erklärung desjenigen/ was Kalli-machus an dem Rokc der Diana nen»
net/ ^) und von alten sowohl als neueren Ausle-gern auf Trödeln oder Fransten gedeutet wird,ausser dem Svanheiiii/ welcher es von Streifenerkläret/ die in der Länge herunter eingewürket find.Kallimachus führet diese Göttin redend ein/ mitBitre an den Iupiter/ il>r unter anderen Dingenzu verstatten/ ihren Rok bis an die Kniee anfgeschür-zet zu tragen:
man siehet aber den Nok der Diana eben so wenigauf alten Gemälden als in Statuen weder mit Fran-sten/ noch mit Streifen/ die von oben heruntergehen;an dem Saume desselben hingegen pfleget eine breitecingewürkete Befezung angedeutet zu sei«/ welchesam deutlichsten an der Statue derselben in dem her-culanischen Museo zu sehen ist/ die im vorigen Ka-pitel beschrieben worden. ^)
Z. 18. Ich bin daher der Meinung/ daß das
gezogene kleine Falten. Vonanni (Ilistor. templl Vsllo.c. 2Ü.) gibt eine Abbildung dieser Statue; man Verglei-che auch Sidonc und Martinetti. (Oelia sacr. Lasil.
1.2. c. 5 Z. >3.) Fea u. Meyer.
1) LFea will das Gegentheil behauptend
2) IIv»>n. in vi-in. v. li — >2. Sxavliemii vbZDi'vzt p. I7Z.
Der Scholiast erklärt für -rs «x,«?
ist aber vra, niargo. Siebelis.
Z) U B. 2 K. 14 §.1