6 Buch/ 1 Kap.
7A »z i) und die allein im Unterkleide Ware»/ mit wel-chem dic Wcibcr bekleidet schliefen/hießenauch -) ES war/ wie an angeführeten
Figuren erscheinet/ von Leinewand/ oder von sehrleichtem Zeuge/ ohne Ärmel/ so daß es auf denAchseln vermittelst eines Knopfes zusammenhing/und bedekete die ganze Brust/ wen eS nicht von derAchsel abgelöset war; ein solches leichtes Kleid tru-gen die spartanischen Mädchen/ und dieses ohneGürtel. 2) Oben am Halse scheinet zuweilen eingekräuselter Streifen von feinerem Zeuge angenähetgewesen zu sei»/ welches aus LykophronS Be-schreibung des MänncrhemdeS/ worin Klytämne-stra den Agamcmnon vcrwikclt/ um so vielmehr auf Unterkleider der Weiber kan geschlossenwerdein
ES behauptet jemand/ daß die römischen Wei-ber/ nicht die Männer/ Hemden (vielleicht hat der-selbe Unterkleider sagen wollen) mit Ärmelntragen dürfen: ich wünschete den Beweis davon zusehen. 5)
Mantel windet sich zierlich um ihre Schenkel/ bedekcdieselben nebst dem linken Beine bis an die Knöcheldes Fußes, und fällt noch in einem Hause» Von Kaltenzur Seite auf die Erde. Meyer.
») ile Lliloxk. el I^cucipp. amor, I. i. z>, g.
ellit. Lslmas.
2) Dui !p, ll^cuk, v. gZ3. plularcl». in L^II, p. 467. 25^1
z) 8ckol. I»I IZurip. l^lecub. I. c.
/,) LassilllZr. V. 1100. L !as5aubvll. svimixlverz. !n Luelon,x, 2V.
Was der Autor im zunächst Folgende« über die Män-ner kl eidung gesagt/ schien uns eine bequemere Stelleim 4 §. ZK. dieses sechsten Vuchs zu finden. Meyer,