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4 (1825)
Entstehung
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333
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6 Buch/ 1 Kap. 33Z

sich dieser Gebrauch/ und die Weiber trauerten inWeiß;^) wen also Plutarchus dieses allgemeinund ohne Bestimmung der Zeit anmerket/ ist dieserGebrauch von dessen Zeit zu verstehen. Von der! Trauer in weisser Kleidung meldet HerodianuSin dem Berichte von dem Leichenbegängnisse KaisersSeptimius Severus/ wo er anzeiget/ daß auchbei dem Bilde von Wachse/ welches dessen Körpervorgestellet/ die Weiber in weisser Kleidung gesessen,und ihn betrauret/ zur Linken aber der ganz römi-sche Rath in schwarzer Trauer. Die Männer beiden Römern gingen beständig in schwarzer Trauer/wie wir unter andern vom Hadrianus wissen/welcher über TrajanS verstorbene Gemahlin Plo-tin a neun Tage schwarze Kleider trug.

1) Ocnolaxli. pisiin. liizs. Z. c> I.

2) N»m, p. 270. lt. 7. I>-g2. eclit.

Z) Ii. 4. c> 2. n. Z.

4) Xixlul, i» u-xir. p. 261. tJ» der wiener AusgabeS.^l7. heißt es : „wie wir unter andern vom Traja->, uns wisse»/ welcher i>ber seine verstorbene Gemahlin>, P lo tina neun Tage schwarze Kleider trug"— welchesder geschichtliche» Wahrheit entgegen ist, und dieser gemäßim Terte verbessert wordene

Diese Meinung über die weisse Farbe siir die Krauenhaben unter andern Livsius (c^curs. ,16 ^.nnal.I. 2.), Noris (> c.) und Kirchman (60 suoer. kam.1.2. c. 17.) unterstüzt. ?lber Meursius (äe suncrec. ^7.^ behauptet, daß die weiss?» Kleider in der Trauernur bei vornehme» Frauen gebräuchlich gewesen. No-ris (I. c.), bei einer Stelle des Lactantius (llo moi't.pcrsecul. c. ZZ>), be»ierkt, daß Valeria Augustabeim Tode Marimiuians schwarze Kleider getra-gen, und glaubt, daß die Frauen seit dieser Zeit ih>re weisse» Kleider in schwarze verwandelt. Aus denalten Rechtsgelehrtrn ersteht man, daß die weisse Klei-dung sür die Trauer weder den Männern noch Frauenerlaubt war; den der Nechtsgelehrte Paulus (recvxt.