Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
332
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3^2 Geschichte der Kunst.

einem alten Gemälde ein meergrünes Kleid/ in An-spielung auf die ThetiS/ deren Sohn er war/>)welches auch Balthasar Peruzzi beobachtet hatan der Figur dieses Helden an der Deke eines Saalsin der Farnesina. SextuS Poinpejus nahmnach dem über den AngustuS erhaltenen Siege zurSee ein Kleid von ähnlicher Farbe/ weil er sich/ wieDio saget/ einbildete/ ein Sohn des NeptunuSzu sein; und AugustuS bcschenkete den MarcuSAgrippa/ nach der Seeschlacht mit dem Pomve-juS, mit einer meergrünen Fahne. Die Priesterwaren bei allen Völkern weiß gekleidet. 4)

ß. it. In der Trauer gingen in den altenZeiten bei den Römern sowohl als bei den Griechen/die Weiber schwarz gekleidet/ 5) wie eS bereits zuHomeruS Zeiten war/ wo ThetiS den Tod desPatroklu S zu betrauern das schwärzeste Tuchnahm. <>) Unter den römischen Kaisern aber änderte

Kein m eerg r ünes Gewand, sondern von Meervu r>pur/ glänzend und in's Vivlcnsarl'ne spielend. Mever.

2) ^,.43. c. 3.

Es würde uns iu weit snhren, wen wir zeigen woll«ten, wie viele Ausnahmen diese allgemeine Behauptungin Hinsicht der Priesterkleidung l>ei allen Völkern leide.Schon bei den Griechen war nach Verschiedenheit derGötter, denen die Priester dienten und opferten, auchihre Kleidung verschieden; gewöhnlich hatten die Priesterder Himmelsgötter p urpu r sarl> n e, die der unterirdi-schen Götter schwarze, und die der Ceres weisseKleider. Meyer.

L) Ilulic. I. 6. «7. Zg. j. 6. V. 233

et 563.

6) !>.. Q. XXIV. v. Z4.