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Z.9. Auch ist mitWenigem etwas von der Far b eder Kleidung zu berühren/ sonderlich da dieselbe inden Schriften von der Kleidung der Alten nicht an-gezeiget ist. Von göttlichen Figuren anzufangen,findet sich Jupiter bis an den Unterleib unterwärtsmit einem weissen Mantel bedeket in dem Gemälde/wo er den GanymedeS küssen will: ein alterScribent der spätern Zeit gibt ihm ein rothes Ge-wand. NeptunuS aber würde ein meergrünesGewand haben müßen/ so wie die Nereiden pfle-gcten gemalet zu werden; wie den selbst die Thiere/die den Meergöttern geopfert wurden/ meergrüne Bän-der trngen. 4) ZluS eben dem Grunde geben die Dichterden Flüssen Haare von eben der Farbe. 5) ES wurdenauch überhaupt die Nymphen/ weil ihr Name vomWasser genommen ist: in alten Ge-
mälden also gekleidet. 6) Wo Apollo einen Man-t el hat/ ist derselbe blau/ oder violet: ?) und Bak-ch nS/ welcher ein purpurrothes Gewand haben könte/
sagt. Gold mit ander» Stoffen zu verwebe» / erfand zu-erst Attalus. I. 3. c. 48. 8^.74.) Avulejus
(metamorpk. I. 4. x. 109.) redet von seidenen Kleidernmit eingewobenem Golde. Capitolinus/ im Lebendes Pertina r (c. 3.), erwähnt eines Kleides des C 0 m>modus mit seidenem Auszüge und goldenem Einschla»ge. Fea.
I) 57 V. 3 K. 23 — 29 §.)
3) 0^6. arte am. I. 3. v. 173. I'lieocr. 16^11. XXVIII.v. 11. laueret. 1. 4. v. 1 120.
4) Valer. k'Iacc. I. 1. v. i3g.
5) 0v!6. <Ie si-te am. I. 1. v. 224.
6) IKI<1. I. Z. v. 178.
7) Larckol. anliefe ^ tav. 2.