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Geschichte der Kunst.
det/ womit die jüngere Agrippina, des Clau-dius Gemahlin / bekleidet einem Schauspiele einesSchifgefechts zusah: Aos villimus ^,ßri^>in»in ciau. !<lii s>riiici^is, eclevte eo i>»valis proelii s^eetaculum,jnclntain au/x> a/sa /»ale/^ia.
Ja, eben dieser Scribent führet an/ daß bereits T a r-quinius Prise US einen goldenen Rok getragen: !tllNica«l 2) In Rom und zu meiner Zeit
haben sich in zwo Begrabnißurnen solche aus lauterem ^Golde verfertigte Kleider gefunden / die unverzüglichvon den Eigentümern verschmolzen wurden; unddie Patres des Collegii Clementini, in deren Wein-berge sich die lezte Urne von grünlichem Basalte fand/gestanden zu/ daß sie aus ihrem Kleide vier PfundGold gezogen; es ist aber zu glauben/ daß sie denWerth nicht getreulich angegeben. Von dieser ArtZeuge können uns einige Stüke goldener Gallonenin dem herculanifchen Museo einen Begrif geben;den es sind dieselben ebenfalls aus lauterem Goldegewebet.
>) 7^ 33. c. 3. sect. Ig. Oio. L»3S. I, Lo> c. 33. Fea.
2) 7.. c.
Z) Dieser Sarkophage, der eine Von grünlichem Basal-te/ der andere von eisenfarbigein (color-' tei-ii^no) istschon im 2V. -i K. to §. in einer Note gedacht wor-den. Sie sind beide nnter der Regirvng Pins VI. indas Museum Pi 0 -Cl eine ntinu »1 gebracht worden.M e >> e r.
4) Lampridius erzählt in dem Leben des Helioga- ^balus sc. 23.), daß dieser Kaiser eine aus bloßen Gold- jsäden gewobene Tnnica getragen. Die Sorgfalt, mitwelcher die Autoren diesen umstand hervorheben, liißtschließen, daß solche Kleider selten und Vielleicht nur denKaisern oder andern Personen vom höchsten Stan-e ei-gen waren. Man wob die Goldsaden vermischt mit wol- !lencn Faden oder auch ohne diese, wie Plinius (I. c.)